Sommerhitze und Babys: wie die Dunstan Babysprache helfen kann

Sommer, Sonne, Sonnenschein ... nichts, kann schöner sein. Naja, mit einem Neugeborenen sieht das meiner Meinung nach schon etwas anders aus: Direkte Sonne soll vermieden werden, das Baby darf auf keinen Fall zu heiss haben und muss genug trinken. Der Alltag zeigt, dass es nicht ganz einfach ist, zwischen Sonnenschirmchen, Schatten, Lammfell und Füttern (ja, so heisst es) eine Balance zu finden. Wie dir die Dunstan Babysprache dabei helfen kann, erfährst du bald.


Gefahren erkennen: erfundenes Szenario

Das wichtigste ist, dass du dir über die möglichen Gefahren bewusst bist. Es folgt eine kurze Aufmerksamkeitsübung. Finde die Fehler (ja, Plural):

Wie so oft in diesen Sommerferien, mache ich mich mit meinen drei Kindern auf den Weg in die Badi. Dort treffen wir noch andere Leute, sodass alle Kinder beim Plantschen genügend beaufsichtigt werden. Wir gehen mit dem Auto, das leider in der prallen Sonne steht. Zum Glück haben wir eine gute Klimaanlage. Im Freibad angekommen, lege ich mein Baby in dem Kinderwagen. Mist, Sonnenschirmchen zuhause vergessen. Zum Glück habe ich Badetücher dabei, die tuns auch als. Den Kinderwagen stelle ich unter einen Sonnenschirm, während ich den Kindern beim Baden zusehe. Ich schaue ab und zu in den Kinderwagen, das Baby schläft. Die Haare sind feucht, das Gesicht gerötet ... es ist halt heiss heute. Nach Hause geht es dann wieder mit dem Auto, mit der super Klimaanlage.

Wie viele Fehler hast du gefunden?


Eine Info vorab: Hat ein Neugeborenes verschwitzte Haare/feuchte Haut, einen roten Kopf, Hautausschlag, eine heisse Brust und atmet sehr schnell, ist es vermutlich überhitzt.


Gefahren erkennen und gut hinhören dank Dunstan Babysprache

Beim oben geschilderten (frei erfundenen) Szenario habe ich fünf Fehler eingebaut. Fünf Gefahren, die vermieden werden sollten. Leider beobachte ich diese Situationen dennoch ab und zu. Häufig ist den Eltern in dem Moment gar nicht bewusst, dass die folgenden Situationen eine Gefahr fürs Baby darstellen können:

  1. überhitztes Auto

  2. Klimaanlage

  3. Tuch über Kinderwagen

  4. Schattenplatz unter Sonnenschirm

  5. lange schlafendes Baby

Um ein überhitztes Auto zu vermeiden empfehle ich dir, das Auto an einen Schattenplatz zu stellen. Überleg dir beim Parkieren, wohin der Schatten wandern wird, sodass das Auto beim Nachhausegehen am Schatten steht. Wer Mühe mit den Himmelsrichtungen hat, dem empfehle ich eine Kompass-App. Eine weitere Idee wäre, eine Frontscheibenabdeckung oder ein Schattennetz übers Auto zu legen. Und was ebenfalls sehr hilfreich ist: Klimaanlage vor dem Einsteigen kurz laufen lassen, Fenster runterlassen oder Türen öffnen.


Die Klimaanlage führt selbstverständlich nicht zu Überhitzung des Babys ... es kann sich durch die Zugluft aber eine Erkältung holen. Bei Neugeborenen kann das sehr unangenehm sein, da sie nur durch die Nase atmen. Mit einer verstopften Nase lässt es sich nicht gut schlafen. Eine starke Erkältung könnte auch zu einer Bronchitis führen, was wir auf keinen Fall möchten. Besser wäre es, die Klimaanlage vor dem Fahren einzuschalten.


Das Tuch über dem Kinderwagen sehe ich recht häufig. Meistens ist es ein grosses Tuch, das den Kinderwagen umschliesst, damit kein Sonnenstrahl mit dem Baby in Kontakt kommt.


Kinderwagen mit Tuch bedeckt
Unterschätzte Gefahr: Tuch über dem Kinderwagen

Gut gemeint, weit gefehlt: die heisse Luft kann so nicht zirkulieren, es kann zu einem Hitzestau führen. Hinzu kommt, dass du dein Baby nicht beobachten, geschweige denn hören kannst. Da die Dunstanlaute in der Vor-Schrei-Phase produziert werden und im Gegensatz zum Weinen eher leise sind, riskieren wir, sie zu verpassen. Alternativen zum Tuch sind sind ein Sonnenschirm oder ein Sonnensegel.


Kinderwagen mit Sonnenschirm
Empfohlene Alternative: Sonnenschirm

Es sollte ein möglichst natürlicher Schattenplatz gewählt werden. In der Badi gibt es viele Bäume, die für sehr angenehmen und kühlen Schatten sorgen.


Kinderwagen unter Holunder
ein guter Schattenplatz fürs Baby

Wie schön, wenn das Baby lange schläft. Wenn es jedoch so heiss ist, wie im Moment (über 30 Grad), solltest du ab und zu nachschauen, wie es deinem Baby geht. Achte dabei auf die oben genannten Anzeichen für eine Überhitzung. Denk daran, dass es genügend Flüssigkeit braucht (stillen oder Fläschchen) und leg es auf ein Lammfell. Es wirkt kühlend und nimmt die Feuchtigkeit auf. Deshalb ist es temperaturregulierend.


Trägst du das Baby in einem Tragetuch oder einer Traghilfe, reguliert der Schweiss die Körpertemperatur. Und du merkst sehr schnell, wenn etwas nicht stimmt. Sei aufmerksam und hör hin, ob dir dein Baby etwas mitteilen möchte. Wenn du die Dunstanlaute kennst, weisst du genau, wie sich der Reflexlaut anhört, wenn das Baby zu heiss hat! Dein Baby sagt dir Bescheid und du kannst sofort reagieren. Möchtest du mehr über die Dunstan Babysprache erfahren? Dann klicke hier für mehr Infos und Workshop-Termine.


Richtig reagieren

Merkst du, dass dein Baby überhitzt ist, solltest du es sofort an einen kühleren Ort bringen, kühle Wickel machen, stillen oder Fläschchen geben. Wenn es weiterhin lethargisch wirkt, nicht reagiert oder einen Hitzeausschlag bekommt, solltest du zum Arzt gehen.


Eine Überhitzung des Babys kann nicht nur zu Erbrechen, Unwohlsein und Hitzeausschlag führen, sondern erhöht auch das Risiko für den plötzlichen Kindstod. Es ist also enorm wichtig zu wissen, was zu einer Überhitzung führen kann und worauf du achten kannst. Die Dunstan Babysprache zu kennen ist ein extremer Vorteil, da du den Laut verstehst, wenn sich das Baby unwohl fühlt.




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