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Jahresrückblick 2022: Neue (un)geplante Herausforderungen.

Aktualisiert: 21. Dez. 2022

Mein Jahresrückblick

Wie mein Jahr 2022 verlaufen wird, war mir Ende 2021 zum grössten Teil schon klar. Die Vorfreude auf ein neues Familienmitglied war sehr gross und schenkte uns im Frühling viel Freude.

Natürlich stellte dieses Ereignis mein Berufsleben etwas auf den Kopf. Den Mutterschaftsurlaub nutzte ich, um meine Familie in ganzen Zügen zu geniessen und für unsere Kleinste da zu sein. Nebenbei schmiedete ich Pläne für meine Selbstständigkeit. Die Sprachpflege sollte sich weiterentwickeln, wachsen ... und so kam es zu einer ungeplanten Herausforderung. Meine Einstellung gegenüber Herausforderungen, ob geplante oder ungeplante, ist stets positiv. So wie Eustress positiv ist, sind mir jegliche Herausforderung willkommen.

Sie raubten mir anfangs bestimmt Kraft, gaben mir jedoch noch mehr Energie und Motivation zurück. So entstanden dieses Jahr neue Projekte, neue Ideen ... Angebote, die mir bei der Gründung der Sprachpflege nicht in den Sinn gekommen waren oder die ich erst zu einem späteren Zeitpunkt integrieren wollte. Aber sie passen jetzt genau. Ich habe gelernt, meine Angebote der Nachfrage anzupassen, zu akzeptieren, wenn gewisse Fächer in Aufnahmeprüfungen nicht mehr geprüft werden (z. B. Französisch) und gemerkt, dass ich flexibel sein muss. Ich bin nun überzeugt, dass sich diese kleinen Veränderungen gelohnt haben und eine gute Investition für die Zukunft waren. In meinem Jahresrückblick 2022 wirst du die Details dazu erfahren.


Bei Sprachpflege Sabrina Keller geht es nicht bloss um die Sprache; es geht um die Pflege der Sprache, den behutsamen Umgang mit wissenschaftlichen Texten, den spielerischen Erwerb der Sprache, sodass die Motivation erhalten bleibt. Mir wurde dieses Jahr bewusst, dass ich mit der Sprachpflege meine Kund:innen das ganze Leben hindurch begleiten kann. Ab dem ersten Tag nach der Geburt bis ins hohe Alter. Denn Sprache, Kommunikation, Integration, Konversation etc. kennt keine Altersgrenze.


Kurz gesagt: Bei mir gibt es Sprache.

 

Die Inhalte dieses Blogartikels:

1. Was habe ich mir für 2022 vorgenommen und wie ist es gelaufen?

2. Mein Jahresrückblick 2022: 2.1 Mehr Sichtbarkeit ... aber wie? 2.2 Babypause ab März 2.3 Rapid Blog Flow 2.4 Schweizer Vorlesetag 2.5 Ausbildung Kursleiterin Dunstan Babysprache 2.6 Erfolgreiche KDE-Vorbereitung 2.7 Privatunterricht ins Angebot aufgenommen 2.8 Oktober: erster Dunstan Babysprache Home-Workshop 2.9 Dezember: erster Workshop Dunstan Babysprache in einer Kleingruppe

3. Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres

4. Mein Jahr 2022 in Zahlen

5. Was war 2022 noch so los?

6. Was wartet 2023 auf mich?

 

Was habe ich mir für 2022 vorgenommen? Und wie ist es gelaufen?

  1. Mehr Werbung für Lektorate machen. Ich habe gemerkt, dass die beste Werbung die Mund-zu-Mund-Propaganda ist. Es ist schön, wenn zufriedene Kund:innen mein Angebot weiterempfehlen. So konnte ich einige Masterarbeiten lektorieren. Eine Kundin vom letzten Jahr kam erneut auf mich zu, um nun nach ihrer Bachelorarbeit auch noch ihre Masterarbeit von mir lektorieren zu lassen. Dies hat mich sehr motiviert und mir gezeigt, dass meine Arbeit gut war. Zufriedene Kunden sind die beste Werbung. Ansonsten habe ich ausser meinem Blog und den Social-Media-Postings keine Werbung gemacht. Ich habe aber immer wieder daran gearbeitet, dass meine Homepage besser gefunden wird.

  2. Meine Sichtbarkeit auf Social Media verbessern. Im Februar bin ich auf das Thema Sichtbarkeit gestossen. Dank einer Challenge der Minervas konnte ich viel über das Thema Storys erstellen, Beiträge posten und Reels lernen. Wobei ich mich mit den Reels noch nicht wirklich angefreundet habe. Vor der Kamera herumzutanzen und gleichzeitig seriös zu wirken finde ich persönlich schwierig. Ich habe mich dann auf ein Tutorial für Schweizerdeutsch-Lernende entschieden: Wie schnitze ich ein Räbeliechtli. Storys und Beiträge poste ich hingegen etwas regelmässiger ... Übung macht den Meister.

  3. Meinen Blog mit meinem Expertenwissen füllen. Ich habe mir nicht vorgenommen, wie viele Blogbeiträge Ende Jahr geschrieben sein sollten. Mein Ziel war, regelmässig zu bloggen und vor allem: dranzubleiben. Nach der ersten Blog-Challenge mit Judith bei Sympatexter wurde mir bewusst, worauf es beim Bloggen ankommt. Als Sprachlehrerin sind mir die Textsorten bekannt ... aber wie man einen Blog aufbaut, musste ich neu lernen. Judith und die ganze Blog-Community haben mich angespornt, wenigstens einen Blogartikel pro Woche zu schreiben. Ende Jahr habe ich mit diesem epischen Jahresrückblog 35 Blogbeiträge geschrieben. Ich bin zufrieden und stolz, so viel Zeit gefunden zu haben.

  4. Nach dem Mutterschaftsurlaub neue Kund:innen für Privatlektionen gewinnen. Vor dem Mutterschaftsurlaub übergab ich meine Kund:innen in gute Hände. Nun hiess es, wieder neue Kundschaft zu gewinnen. Ganz unverhofft meldeten sich direkt nach meinem Mutterschaftsurlaub unabhängig voneinander neue Interessenten. Alle wollten vor Ort Deutsch lernen ... und ich hatte noch Kapazität. Dieses Ziel habe ich definitiv erreicht!

  5. Testimonials sammeln. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, nach jedem erledigten Auftrag ein Feedback zu verlangen. Entweder per E-Mail, damit ich es als Kundenstimme auf meiner Homepage aufzeigen kann, oder als Bewertung bei Google, Instagram, Facebook und LinkedIn. Bei Google hat es ein paar Bewertungen gegeben, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden. Es gibt Kund:innen, die nicht (mehr) auf diesen Plattformen verkehren. Da kann ich nichts machen. Aber bei den anderen sollte ich wohl nochmals nachfragen ...

 

Mein Jahresrückblick 2022:


Mehr Sichtbarkeit ... aber wie?


Ende Schwangerschaft musste ich mich schonen. Daher hatte ich zwischendurch Zeit, mich mit dem Thema Sichtbarkeit auseinanderzusetzen. Ich war so stolz auf meine Homepage, aber irgendwie wusste niemand davon. Das wollte ich unbedingt ändern.


Und so stiess ich auf die Sichtbarkeits-Challenge der Minervas. Auf Facebook und Insta ging es dann so richtig los. Ich lernte so viel über Social Media und darüber, wie wichtig es ist, sich und seine Angebote zu zeigen. Alle sollen erfahren, was ich mache. Privat nutzte ich diese Medien nur selten ... doch als Selbstständige habe ich gelernt, regelmässig sinnvollen Content zu posten.


Eine Kundin hat mir mit einer Aussage bestätigt, dass sich dieser Aufwand lohnt. Sie sagte in der ersten Deutschstunde (es sind jeweils 60 Minuten) zu mir: «Ich habe das Gefühl, dich schon lange zu kennen. Denn ich folge dir auf Insta. Ich fühle mich seit der ersten Minute sehr wohl bei dir.»


Genau das möchte ich mit meinen Storys und Postings erreichen. Aus diesem Grund sitze ich manchmal noch nachts am Laptop oder Handy, nutze die wenigen freien Minuten, die mir neben Familie, Hausarbeit und Job bleiben, um mich zu zeigen. Als Expertin in meinem Business, aber authentisch!


Babypause ab März

Anfangs März kam unser dritter Sonnenschein zur Welt. Nach den ersten Wochen hatten wir den neuen Rhythmus wieder gefunden. Während meinem Mutterschaftsurlaub genoss ich die Zeit mit den Kindern und lernte die Dunstan Babysprache kennen. Was mir bewusst wurde: Jedes Kind ist einzigartig. Wir können im