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Was ich als Mutter, Sprachlehrerin und Dunstan-Babysprache-Kursleiterin bewirken will!

Endlich wieder eine Blog-Challenge von Judith Peters! Da musste ich einfach wieder mitmachen. Diesmal war das Thema «Blog Your Purpose». Ich wollte über meine Freude am Sprachenlernen mit Babys, Kleinkindern und Erwachsenen schreiben. Als Mutter und als Kursleiterin.

 

Die Inhalte dieses Blogartikels:

 

Freude am Lernen vermitteln

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Mein Kopf ist kaputt. Ich versteh nur Bahnhof.


Wer kennt diese Sätze nicht. Manchmal ist das Leben hart. Es gibt Situationen, da muss man in den sauren Apfel beissen, um etwas zu erreichen. Doch wie findet man den richtigen Weg, DIE Strategie, damit man nicht das Handtuch wirft?

In meinem Unterricht wird regelmässig gespielt.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, meinen Kund*innen im Sprach- oder Nachhilfeunterricht Lernstrategien aufzuzeigen, die Spass machen, einfach umsetzbar, modern und logisch sind und in den Alltag integriert werden können. Hausaufgaben werden auf Wunsch gegeben, Prüfungen gibt es bei mir nicht, ausser jemand wünscht es. Mein Lieblingsspruch: Wiederholung ist die Mutter des Lernens.

 

Keine Angst vor Grammatik

Deutschlernende haben es nicht leicht. Schon ganz am Anfang werden sie mit drei Artikeln (der, die, das) konfrontiert. Später folgen die Konjugation der Verben (stark, schwach, Mischverben), die Inversion, die vier Fälle, die Adjektivdeklination etc.


Mein Fokus liegt auf der Kommunikation. Daher benutze ich am Anfang und je nach Zielgruppe eher weniger bis gar keine Fachbegriffe. Von Anfang an wird mit Farben, Mnemotechniken, Bildern, Kärtchen, Bällen, Würfeln und Spielen geübt. Rollenspiele gehören dazu, damit die Strukturen automatisiert werden können.

Farben werden im Deutschunterricht vom ersten Tag an eingesetzt.

Lernen mit Chunks gehört meiner Meinung nach nicht bloss in den niederschwelligen Anföngerunterricht. Chunks können auf jedem Niveau eingeübt werden. Die Grammatik soll quasi nebenbei gelernt werden.

 

Kommunikation mit Babys und Kleinkindern

Nach der Geburt meines dritten Kindes (2022) wurde ich von meiner Hebamme Moni auf die Dunstan Babysprache gebracht. So ganz nebenbei erwähnte ich, nachdem sie mich auf das Spitzmäulchen der Kleinen hingewiesen hatte (leider war ich da schon vollgepinkelt ;-)), dass es doch möglich sein sollte, das Babyweinen zu verstehen. Ich persönlich hörte aber nie einen Unterschied.


Sofort wurde sie hellhörig und erzählte mir von ihrer letzten Weiterbildung. Sie hatte einen Workshop über die Dunstan Babysprache besucht. Sie hatte dort die fünf Reflexlaute gelernt, die jedes Neugeborene vom ersten Tag an macht, um seine Grundbedürfnisse mitzuteilen. Diese sind: Hunger, müde, Bauchweh, aufstossen, unwohl sein.

Für jedes dieser fünf Grundbedürfnisse macht das Neugeborene einen Laut.

Mein Interesse war geweckt. Als Sprachlehrerin wollte ich unbedingt erfahren, wie die Laute unterschieden werden können und was dahinter steckt. Und so besuchte ich direkt den Workshop für Kursleitende. Ich war begeistert von diesem wertvollen Wissen. Die Vermittlung der Dunstan Babysprache ist zu meinem Herzensprojekt geworden!

 

Man kann alles erreichen, was man will

Ich möchte ein gutes Vorbild sein. Für meine Kinder und für meine Kursteilnehmenden. Doch in erster Linie natürlich für meine Kinder.


Als Kind hatte ich so viele Träume. Ich wollte ins Ausland gehen, nach Spanien. Ich wollte einen Beruf lernen, bei dem Sprachen wichtig sind. Ich wollte mein eigenes Abenteuer, m e i n Leben.

Ich lese, schreibe und lektoriere gern.

Heute bin ich sicher, dass mein starker Wille, mein Durchhaltevermögen, mein Wissensdurst, meine Höhen und Tiefen ... einfach alles dazu beigetragen hat, dass ich meine Ziele erreichen konnte. Vieles, was ich mir als Kind oder als Jugendliche erträumt hatte, konnte ich umsetzen. Ich musste mir von Bekannten anhören, dass ich ständig etwas will. Ich soll zufrieden sein mit dem, was ich habe. Aber mit dieser Einstellung bleibt man stehen, kommt nicht weiter.

Mein erster Dunstan-Babysprache-Workshop.

Und da ich mich neuerdings mit Human Design befasse (früher interessiert ich mich für Sternzeichen) weiss ich nun, dass bei mir als Emotional Manifesting Generator (Emotional MG) ständig etwas laufen muss, ich viele Dinge gleichzeitig mache und - was besonders wichtig ist - jeweils ein paar Nächte darüber schlafen muss, wenn eine wichtige Entscheidung ansteht. Kurz gesagt: Wenn man will, kann man alles erreichen! Und das möchte ich meinen Kindern mitgeben.

Hier plante ich eine Exkursion nach Winterthur (Deutschkurs).
 

Was ist dein Purpose? Was möchtest du weitergeben, bewirken?

64 Ansichten4 Kommentare

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4 comentários


Convidado:
30 de mai. de 2023

Liebe Sabrina, ich wußte gar nicht, dass es eine Weiterbildung für Babysprache gibt. Voll cool. Ich als Projektor im Human Design bin etwas anders gestrickt, aber in meinem Umfeld sind viele MG und ich mag sie sehr gern.

Deine Leidenschaft ist spürbar und mit dieser wünsche ich dir eine wundervollen Weg. Magisch bunte Grüße Ingrid

Curtir

Convidado:
28 de mai. de 2023

Liebe Sabrina. Ich mag Sprachen und habe mich immer leicht damit getan, zu lernen. Mein Stiefsohn hingegen, tut sich sehr schwer und ich habe immer überlegt, wie ich ihn besser unterstützen kann. Durch Deinen Artikel habe ich einen neuen Begriff gelernt: nämlich Chunks. Danke dafür. Und das mit der Dunstan Babysprache finde ich als Psychologin ebenso sehr interessant, denn es befähigt Eltern, raus aus der Hilflosigkeit des Nicht-Verstehens zu kommen und erleichtert somit den Babys und Kindern im vorsprachlichen Bereich Vieles.


Das mit den vielen Dingen gleichzeitig und dem Nicht-Stehenbleiben-Wollen kenne ich auch von mir. Ich denke es ist richtig, besser werden zu wollen, sich verwirklichen zu wollen, eigene Missionen umsetzen zu wollen.


Liebe Grüße und viel Freude bei Deinen…

Curtir

Convidado:
27 de mai. de 2023

Wie toll, dich in deinem/deinen Element/en zu erleben! Ich spüre beim Lesen, wie du dafür brennst! Gerade habe ich bei dir gelernt, was "Chunks" sind. Den Begriff kannte ich noch nicht, denke aber, das sind wichtige Bausteine, mit denen die Schüler*innen schon früh ins Sprechen kommen. Liebe Grüße Kerstin

Curtir

Convidado:
27 de mai. de 2023

Ich liebe es, MGs in ihrer vollen Power zu sehen. Habe zwei davon zu Hause und finde es magisch. Von der Dustan Babysprache habe ich leider erst viel zu spät erfahren. Da waren die Kinder schon lange über diese Phase hinaus. Aber ich fand sie sehr spannend und finde es toll, dass du sie gelernt hast und nun weitergeben kannst. So wertvoll, den Kindern Lernstrategien an die Hand zu geben, mit denen es wieder Freude macht und leicht geht. Lernen ist so etwas Schönes im Leben und wenn es nicht gelingen will, dann kann das sehr frustrieren.

Danke für diesen kurzweiligen Einblick in dein Leben und deinen Purpose, liebe Sabrina.

Alles Liebe Sandra

Curtir
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