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Wie kann ich mich vor einer Prüfung entspannen?

Neues Jahr, neues Glück? Hast du dir vorgenommen, dieses Jahr eine Prüfung zu machen? Möchtest du zum Beispiel deine Deutschkenntnisse mit einem Deutschzertifikat wie Telc oder Goethe bestätigen lassen? Oder steht ein KDE oder SDS an, um deine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern oder dich einbürgern zu lassen? Vielleicht hast du dir zum Ziel gesetzt, den Eignungstest für die Polizeischule zu absolvieren? Eine gute Prüfungsvorbereitung ist das A und O. Doch was häufig vergessen wird: In der Ruhe liegt die Kraft. Um optimal auf einen Test vorbereitet zu sein, solltest du wissen, wie du dich vor, während und nach einer Prüfung entspannen kannst.

 

Die Inhalte dieses Blogartikels

1. Nervosität versus Prüfungsangst

2. Zeitmanagement bei der Prüfungsvorbereitung

3. Vorbereitende Entspannungsmethoden

4. Der Tag vor der Prüfung

5. Black-out: was nun?

6. Herunterfahren nach der Prüfung

 

Nervosität versus Prüfungsangst

Wer kennt dieses flaue Gefühl im Magen nicht, wenn am kommenden Tag eine Prüfung ansteht? Herzrasen und feuchte Hände können vor einem wichtigen Test ebenfalls vorkommen. Leidet man zusätzlich an Bauchschmerzen, Schweissausbrüchen, Albträumen, Black-outs bis hin zu Panikattacken, beginnt man sich zu fragen, ob diese Symptome noch zum Lampenfieber zählen oder allenfalls schon als Prüfungsangst gelten könnten.


Folgende negativ empfundenen Symptome werden von Lernenden mit Prüfungsangst immer wieder aufgezählt:

  • Nervöse Spannungszustände

  • ständige Unruhe

  • Stimmungsschwankungen

  • Fahrigkeit

  • Aufgeregtheit

  • Überregtheit

  • hektische oder überbetonte Bewegungen

  • Zittern der Hände oder des ganzen Körpers

  • Steifwerden

  • Rotwerden

  • schweissnasse Hände

  • Blackouts

Wenn die oben genannten Symptome auf dich zutreffen, empfehle ich dir, meinen Blogartikel über den Umgang mit Prüfungsangst zu lesen. Doch wenn du das Gefühl hast, dass du einfach unruhig und nervös bist, schlecht einschlafen kannst und froh darüber bist, wenn die Prüfung vorbei bist - dann empfehle ich dir, dich auf ein paar Beruhigungstechniken zu konzentrieren.


Und woran du bereits während der Prüfungsvorbereitung denken solltest: Wenn du das Gefühl hast, dass du dich gut auf den Test vorbereitet hast, dann bist du vor der Prüfung viel ruhiger. Denn dich plagt kein schlechtes Gewissen. Eine gute Vorbereitung ist das A und O.

 

Zeitmanagement bei der Prüfungsvorbereitung

Prokrastination oder Aufschieberitis ist vielen Lernenden bekannt. Es gibt ja sooooo viele wichtigere Dinge, die unbedingt noch schnell erledigt werden müssen. Pflanzen giessen, Wäsche waschen, das Zimmer aufräumen usw. Plötzlich ist es wieder Zeit fürs Abendessen und dann geht es nach dem Aufräumen und Netflix schauen direkt zu Bett. Damit morgen in aller Frische gelernt werden kann. Oder du sagst dir: Ich brauch doch keine Prüfungsvorbereitung. Ich lerne am Abend vorher noch schnell! Leider funktioniert das alles nicht.


Ich habe einen Tipp für dich, der Gold wert ist (ich habe es selber ausprobiert UND ES FUNKTIONIERT!): Erstelle einen Wochenplan! Blockier dir in deiner Agenda Zeitfenster, um zu lernen. Schreib auf, was du in dieser Zeit genau lernen möchtest. Falls du Lernziele erhalten hast, schreibst du am besten die Lernziele in die Lernzeit hinein. Dann weisst du sofort, was du machen musst. Bist du gut vorbereitet und lernst du anhand der Eintragungen in deiner Agenda, hast du vor deiner Prüfung im besten Fall zwei Tage frei. Eine Pause, die dein Gehirn braucht, um das Gelernte zu verarbeiten und abzuspeichern. Vergiss nicht, zwischendurch Zeitpuffer einzubauen. Nach dem Lernen ist es wichtig, eine kurze Pause zu machen, etwas zu essen, auszuruhen.

Wochenplan
Mit einem Wochenplan teilst du dir deine Lernzeit und deine Lernziele genau ein.

Bist du zwei Tage vor der Prüfung gut vorbereitet, kannst du die übrige Zeit für die Entspannung nutzen. Denn wenn du entspannt ist, kann dein Gehirn während der Prüfung viel besser arbeiten.

 

Vorbereitende Entspannungsmethoden

Mit diesen Entspannungsmethoden sollte man am besten schon ein paar Wochen oder noch besser Monate vor der Prüfung beginnen. Leidet man an Prüfungsangst, sind sie sehr zu empfehlen, evtl. werden sie mit einer Verhaltenstherapie ergänzt. Wenn man sich und seinem Körper und Geist einfach etwas gutes tun möchte, dann sind folgende Methoden ebenfalls sehr empfehlenswert: